Riesen Steppe
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Re: Riesen Steppe
Kerik seufzte leise und sah zu dem schwarzhaarigen Mann hinüber, dessen Blick auf Thejanyll ruhten. Sollte er sich einbilden sie auch nur zu genau anzusehen, würde er ihm mehr als nur die Nase brechen. Er konnte sehr eifersüchtig sein, wenn es darauf ankam. Niemand kam seiner Freundin zu nahe. Schon gar kein dreckiger Mensch.
Müde rieb er sich die Augen und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Es schien, dass die beiden keine andere Wahl hatten als die Einladung, sofern es denn eine war, anzunehmen. "Hoffen wir, dass dein Gefühl dich nicht trügt. Ansonsten wird das eine Herausforderung werden da wieder heraus zu kommen.", meinte er und stieg aus dem Sattel. Als seine Füße den Boden berührten, nahm er seine Schwerter aus den Riemen und steckte sie in die Scheiden an seinem Gürtel. Sicher war sicher. "Gehen wir.", sagte er knapp an die junge Xesinta gewandt und drehte sich in Richtung des alten Mannes um mit ihr zusammen auf ihn zuzugehen.
Müde rieb er sich die Augen und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Es schien, dass die beiden keine andere Wahl hatten als die Einladung, sofern es denn eine war, anzunehmen. "Hoffen wir, dass dein Gefühl dich nicht trügt. Ansonsten wird das eine Herausforderung werden da wieder heraus zu kommen.", meinte er und stieg aus dem Sattel. Als seine Füße den Boden berührten, nahm er seine Schwerter aus den Riemen und steckte sie in die Scheiden an seinem Gürtel. Sicher war sicher. "Gehen wir.", sagte er knapp an die junge Xesinta gewandt und drehte sich in Richtung des alten Mannes um mit ihr zusammen auf ihn zuzugehen.

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Re: Riesen Steppe
Thejanyll nickte und ging neben ihm her, ihre Stute am Zügel. Um keine Abneigung zu zeigen lächelte sie leicht.
"Mel hoá. Arian wo' hon, hona ina ifu-al." Sprach der Alte zu ihnen und neigte grüßend den Kopf.
"Mein Vater grüßt euch. Er sagt er heißt Arian und bittet euch seine Gäste zu sein. Ihr müsst den seltsamen Empfang entschuldigen. Doch mein Vater meinte, ihr würdet sonst unser Angebot niemals annehmen. - Ich heiße im Übrigen Droimal, und bin neben meinem Vater der Herr über dieses Gebiet."
"Mesas toso," unterbrach der Alte seinen Sohn und machte eine einladende Geste zum Tor hin, dann ging er voraus. Droimal lächelte hinter seinem Rücken und machte dann ebenso eine einladende Geste. Dann sagte er etwas in iher Sprache zu den Koras, welche sich daraufhin zerstreuten. Ungefähr die Hälfte von ihnen schloss sich dem kleinen Zug durch das Tor an.
Das Haus, war aus Lehm und Stein mit einem Dach aus gebrannten Ziegeln. Das Licht im oberen Stockwerk brannte immernoch und auch der Schatten am Fenster war weiterhin zu sehen. Dafür das Menschen für gewöhnlich bei Nacht schliefen, waren diese hier erstaunlich aktiv.
"Mel hoá. Arian wo' hon, hona ina ifu-al." Sprach der Alte zu ihnen und neigte grüßend den Kopf.
"Mein Vater grüßt euch. Er sagt er heißt Arian und bittet euch seine Gäste zu sein. Ihr müsst den seltsamen Empfang entschuldigen. Doch mein Vater meinte, ihr würdet sonst unser Angebot niemals annehmen. - Ich heiße im Übrigen Droimal, und bin neben meinem Vater der Herr über dieses Gebiet."
"Mesas toso," unterbrach der Alte seinen Sohn und machte eine einladende Geste zum Tor hin, dann ging er voraus. Droimal lächelte hinter seinem Rücken und machte dann ebenso eine einladende Geste. Dann sagte er etwas in iher Sprache zu den Koras, welche sich daraufhin zerstreuten. Ungefähr die Hälfte von ihnen schloss sich dem kleinen Zug durch das Tor an.
Das Haus, war aus Lehm und Stein mit einem Dach aus gebrannten Ziegeln. Das Licht im oberen Stockwerk brannte immernoch und auch der Schatten am Fenster war weiterhin zu sehen. Dafür das Menschen für gewöhnlich bei Nacht schliefen, waren diese hier erstaunlich aktiv.
Re: Riesen Steppe
Auch Kerik führte sein Pferd am Zügel und behielt genau die anderen Korasmänner im Auge. Er knurrte leise und unwillig als der Jüngere der drei Hausherren seine Motive erklärte, schwieg aber und schenkte ihm nur einen finsteren Blick. Gastfreundschaft sah in seinen Augen anders aus. Aber darüber wollte er nicht diskutieren. Das hätte vermutlich nur böses Blut hervorgebracht. Doch was nicht war, konnte noch kommen.
Es entging dem jungen Mann durchaus nicht, dass ihnen ein Teil der Männer folgte als sie das Grundstück betraten und auch die Person hinter dem Fenster im oberen Stockwerk bemerkte er. Unruhig wechselte er Blicke mit Thejanyll und bedeutete ihr stumm mit einigen Handzeichen, dass er dem Ganzen hier nicht traute. Vor allem nicht dem Alten.
Es entging dem jungen Mann durchaus nicht, dass ihnen ein Teil der Männer folgte als sie das Grundstück betraten und auch die Person hinter dem Fenster im oberen Stockwerk bemerkte er. Unruhig wechselte er Blicke mit Thejanyll und bedeutete ihr stumm mit einigen Handzeichen, dass er dem Ganzen hier nicht traute. Vor allem nicht dem Alten.

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Re: Riesen Steppe
Thejanyll verstand was Kerik ihr mitteilen wollte, ging es ihr doch kaum anders. Nicht nur, dass sie den Alten nicht verstehen konnte, er zeigte auch keine Regungen, die sie deuten konnte.
Der Junge mit der Laterne beeilte sich immer in der Nähe des Alten zu bleiben. Offenbar war er ein Angestellter, Diener oder sonstas. Droimal hingegen schien wenig vom Vorgehen und Handeln seines Vaters (Arian) zu halten. So jedenfalls deutete die Xesinta es, dass er ihn Belächelte.
"Eure Pferde können hier stehen, oder wir bringen sie in den Stall, ganz wie ihr wünscht," erklärte Droimal, dessen kleidung so dunkel war wie sein Haar. Wieder galt sein Blick vornehmlich Thejanyll, als er das sagte und auf den Anbindebalken vorm Haupthaus zeigte.
Der Junge mit der Laterne beeilte sich immer in der Nähe des Alten zu bleiben. Offenbar war er ein Angestellter, Diener oder sonstas. Droimal hingegen schien wenig vom Vorgehen und Handeln seines Vaters (Arian) zu halten. So jedenfalls deutete die Xesinta es, dass er ihn Belächelte.
"Eure Pferde können hier stehen, oder wir bringen sie in den Stall, ganz wie ihr wünscht," erklärte Droimal, dessen kleidung so dunkel war wie sein Haar. Wieder galt sein Blick vornehmlich Thejanyll, als er das sagte und auf den Anbindebalken vorm Haupthaus zeigte.
Re: Riesen Steppe
"Sie stehen hier sehr gut.", knurrte Kerik, dem die Blicke langsam zu viel wurden. Das Jüngelchen würde er sich noch vornehmen, sollte er auch nur den Anflug der Idee haben sich an seine Thejanyll heranmachen zu wollen. Vorerst jedoch beließ er es bei einer einzigen eindeutigen Geste: Er legte seinen Arm um ihre Hüften und drängte sie an dem Jungen vorbei dem Alten hinterher. Wenn er schon darauf angewiesen war zwangsweise Gast bei Menschen zu sein, würde er deutlich machen welche Regeln von seiner Seite aus galten.

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Re: Riesen Steppe
Miranda hätte gerne gewusst, was da vor sich ging. Den alten Mann und auch den Schwarzhaarigen hatte sie schon einige Male durchs Fenster gesehen. Der junge Koras, der sie her gebracht hatte, war nun nicht unter den Leuten im Hof. Vermutlich war er wieder unterwegs, es schien als sei er der Anführer der Wachen, welche zum Hof gehörten. Er war der einzige hier gewesen, der freundlich zu ihr war. Jedenfalls, wenn sie die drei Töchter des Alten außer Betracht ließ.
Die Bardin beobachtete die die Bewegungen er beiden Xesinta. Nur von weitem hatte sie schon einmal eine dieses Volkes gesehen. Was diese wohl nach Koras führte? Soweit sie wusste, verabscheuten sie das Licht und die Trockenheit die hier herschte.
Sie war unruhig und wusste nicht, wie lange sie schon hier war. Vermutlich waren es aber schon ein paar Tage. Jedenfalls sagte ihr das der Stand der Monde, wenn sie zurück rechnete.
Die Bardin beobachtete die die Bewegungen er beiden Xesinta. Nur von weitem hatte sie schon einmal eine dieses Volkes gesehen. Was diese wohl nach Koras führte? Soweit sie wusste, verabscheuten sie das Licht und die Trockenheit die hier herschte.
Sie war unruhig und wusste nicht, wie lange sie schon hier war. Vermutlich waren es aber schon ein paar Tage. Jedenfalls sagte ihr das der Stand der Monde, wenn sie zurück rechnete.

Miranda- Anzahl der Beiträge: 17
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Re: Riesen Steppe
Droimal geleitete sie hinter seinem Vater durch die schlichte Holztür mit einfachen Schnitzereien ins Innere des Hauses. Sie gelangten in einen breiten Gang, von welchem zahlreiche Türen abzweigten.
Die Koras folgten ihnen nicht, sondern verschwanden im zweiten Gebäude.
"Bitte hier entlang," bat Droimal und ließ sie an sich vorbei in ein Zimmer treten, in welchem der Alte bereits in einem Sessel saß.
Thejanyll ließ es sich gefallen, dass Kerik den Arm um sie legte, verstand jedoch nicht den Gedanken dahinter.
Der Schwarzhaarige folgte ihnen ins Zimmer und bat sie mit einer Geste platz zu nehmen. Er selbst stellte sich steif neben seinen Vater um zu übersetzen. Als Kerik den Arm um Thejanyll legte hatte er lediglich eine Augenbraue leicht hochgezogen.
Die Koras folgten ihnen nicht, sondern verschwanden im zweiten Gebäude.
"Bitte hier entlang," bat Droimal und ließ sie an sich vorbei in ein Zimmer treten, in welchem der Alte bereits in einem Sessel saß.
Thejanyll ließ es sich gefallen, dass Kerik den Arm um sie legte, verstand jedoch nicht den Gedanken dahinter.
Der Schwarzhaarige folgte ihnen ins Zimmer und bat sie mit einer Geste platz zu nehmen. Er selbst stellte sich steif neben seinen Vater um zu übersetzen. Als Kerik den Arm um Thejanyll legte hatte er lediglich eine Augenbraue leicht hochgezogen.
Re: Riesen Steppe
Es mochte sein, dass Kerik Gespenster sah. Dennoch wollte er von vornherein klar machen, dass Thejanyll zu ihm gehörte. Er war ein sehr misstrauischer Charakter und auch argwöhnisch Fremden gegenüber. Vor allem Menschen traute er nicht über den Weg. Er hasste sie aus tiefstem Herzen hinaus. Diese Abscheu verstärkte sich noch durch seinen erschöpften Zustand. Seine Sinne waren bis zum Bersten gespannt. Jedes noch so kleine Anzeichen von Gefahr, eingebildet oder nicht, ließ ihn noch gereizter und aggressiver werden. Der Vergleich mit einem Pulverfass und einem Funken, der das Ganze zur Explosion bringen konnte, war wohl am trefflichsten in diesem Moment.
Schweigend folgte er dem jungen Mann in das Zimmer und bliebt dicht an der Tür stehen. Er wollte sich auf diese Weise einen Fluchtweg offen halten. Abwartend verschränkte er die Arme vor der Brust und sah zu dem Alten in seinem Sessel hinüber.
Schweigend folgte er dem jungen Mann in das Zimmer und bliebt dicht an der Tür stehen. Er wollte sich auf diese Weise einen Fluchtweg offen halten. Abwartend verschränkte er die Arme vor der Brust und sah zu dem Alten in seinem Sessel hinüber.

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Re: Riesen Steppe
Droimal lauschte den Worten seines Vaters und sah etwas überrascht aus. Dann sprach er zu den Dunkelelfen: "Zuerst würde mein Vater gerne wissen, was euch in dieses Gebiet führt. Es wundert ihn hier jemanden eures Volkes zu sehen." Er warf Kerik einen Blick zu, der vieles heißen konnte, ihn aber offenbar zu einer Antwort bitten sollte.
Thejanyll blieb ganz in der nähe von Kerik stehen. Sie konnte seine Anspannung und zurückgehaltene Gereiztheit spüren. Er war müde und sie waren nun hier in einem Gebäude, von dem sie nicht wussten, auf welchem Wege sie es wieder würden verlassen können. Das nun offenbar eine Antwort von Kerik erwartet wurde, wunderte sie etwas. Doch anscheinend hatten die Frauen in diesem Land nicht unbedingt so viel zu sagen.
"Möchtet ihr ein Getränk oder etwas zu essen? - Bei uns ist es üblich, Gästen Speis und Trank anzubieten. Und mag mein Vater davon halten was er will, für mich seid ihr Gäste."
Thejanyll blieb ganz in der nähe von Kerik stehen. Sie konnte seine Anspannung und zurückgehaltene Gereiztheit spüren. Er war müde und sie waren nun hier in einem Gebäude, von dem sie nicht wussten, auf welchem Wege sie es wieder würden verlassen können. Das nun offenbar eine Antwort von Kerik erwartet wurde, wunderte sie etwas. Doch anscheinend hatten die Frauen in diesem Land nicht unbedingt so viel zu sagen.
"Möchtet ihr ein Getränk oder etwas zu essen? - Bei uns ist es üblich, Gästen Speis und Trank anzubieten. Und mag mein Vater davon halten was er will, für mich seid ihr Gäste."
Re: Riesen Steppe
Kerik zog misstrauisch die Augenbrauen zusammen und sein Blick wanderte von dem Alten zu dem jüngeren Mann hinüber. Er machte keinen Hehl aus seiner Abscheu und zog die Lippen abfällig nach unten als Droimar davon sprach, dass er sie als 'Gäste' ansah. Ihm kam es mehr so vor als seien sie Gefangene, die man nur in dem Glauben lassen wollte, dass sie mehr oder weniger freiwillig hier waren. Leise schnaubte er und strich sich mit dem Daumen übers Kinn.
"Wir sind Händler.", antwortete er nur knapp und verschwieg womit sie handelten. Die Frage würde unweigerlich kommen, wenn denn die Lakaien des Alten nicht schon längst die Satteltaschen ihrer Pferde durchwühlt hatten. Das traute er diesem Abschaum zu. Prüfend sah er kurz zu Thejanyll und fragte sie mit einem kleinen Handzeichen, was sie von dem Angebot mit dem Essen hielt. Auch wenn er selbst einen quälenden Hunger verspürte, wollte er nichts essen ehe er sich sicher war, dass man ihn nicht vergiften wollte.
"Wir sind Händler.", antwortete er nur knapp und verschwieg womit sie handelten. Die Frage würde unweigerlich kommen, wenn denn die Lakaien des Alten nicht schon längst die Satteltaschen ihrer Pferde durchwühlt hatten. Das traute er diesem Abschaum zu. Prüfend sah er kurz zu Thejanyll und fragte sie mit einem kleinen Handzeichen, was sie von dem Angebot mit dem Essen hielt. Auch wenn er selbst einen quälenden Hunger verspürte, wollte er nichts essen ehe er sich sicher war, dass man ihn nicht vergiften wollte.

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Re: Riesen Steppe
Droimal wechselte ein paar Worte mit seinem Vater, welcher danach sichtlich verärgert war und zu schimpfen begann. Arian schien nicht begeistert von Droimals Handeln zu sein.
Thejanyll machte eine abwägende Geste und deutete dann auf den abgelenkten Droimal. Dann nickte sie, anschließend deutete sie auf den Alten und schüttelte den Kopf.
Die Hand des Vaters krampfte sich um seinen Stab und er sagte kein Wort mehr, als sein Sohn ein Stück auf die Xesinta zutrat und dann zur offenen Tür deutete. "Gehen wir doch ins Speisezimmer nebenan." schlug er vor.
Thejanyll machte eine abwägende Geste und deutete dann auf den abgelenkten Droimal. Dann nickte sie, anschließend deutete sie auf den Alten und schüttelte den Kopf.
Die Hand des Vaters krampfte sich um seinen Stab und er sagte kein Wort mehr, als sein Sohn ein Stück auf die Xesinta zutrat und dann zur offenen Tür deutete. "Gehen wir doch ins Speisezimmer nebenan." schlug er vor.
Re: Riesen Steppe
Kerik verzog nur abermals die Mundwinkel, vertraute aber Thejanylls Urteil und nickte nur für sie sichtbar. Der Wutausbruch des Alten amüsierte ihn insgeheim, aber seine Mimik verriet nichts von seiner Schadenfreude. Es war also Droimals Idee gewesen mit dem Essen ohne Absprache mit seinem Herrn, Vater oder welche Rolle auch immer er hier inne hatte.
Als sie aus dem Raum hinaus waren, schloss der Xesinta zu dem jungen Mann auf und raunte ihm zu: "Sind wir Gäste oder Gefangene? Mir scheint es ist mehr Letzteres, denn auch wenn ich kein Koras verstehe, so kann ich doch in er Mimik und Gestik anderer lesen." Forschend blickte er seinen Gegenüber an, der wohl nicht viel älter oder jünger war als er selbst.
Als sie aus dem Raum hinaus waren, schloss der Xesinta zu dem jungen Mann auf und raunte ihm zu: "Sind wir Gäste oder Gefangene? Mir scheint es ist mehr Letzteres, denn auch wenn ich kein Koras verstehe, so kann ich doch in er Mimik und Gestik anderer lesen." Forschend blickte er seinen Gegenüber an, der wohl nicht viel älter oder jünger war als er selbst.

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Re: Riesen Steppe
Droimal schmunzelte: "So genau kann ich das auch nicht sagen. Aber da ich nicht glaube das ihr dem Plan meines Vaters zuträglich seid, seid ihr wohl Gäste. - Wenn mein Wort hier schon etwas gelten würde, hätte ich euch vermutlich einfach so gefragt, ob ihr ein Lager sucht." Er warf Kerik einen Blick zu: "Mein Vater wird hier vielleicht nicht mehr lange etwas zu sagen haben. Nunja, er ist alt und benimmt sich mitunter seltsam. - Darum hält er auch diese Bardin gefangen, obwohl sie die falsche Frau ist."
Er stieß eine Tür auf und trat in das Zimmer dahinter. Von dort aus öffnete er eine andere Tür einen Spalt breit und rief etwas ins Nachbarzimmer. Dann kehrte er zurück und deutete an den groben Holztisch, an dem mehrere Stühle standen.
"Ich kann euch also nicht versprechen, dass ihr als Gäste hier seid und auch als solche gehen könnt. - Doch kann ich euch versichern, dass ich nicht derjenig sein werde, der euch aufhält zu gehen."
Er stieß eine Tür auf und trat in das Zimmer dahinter. Von dort aus öffnete er eine andere Tür einen Spalt breit und rief etwas ins Nachbarzimmer. Dann kehrte er zurück und deutete an den groben Holztisch, an dem mehrere Stühle standen.
"Ich kann euch also nicht versprechen, dass ihr als Gäste hier seid und auch als solche gehen könnt. - Doch kann ich euch versichern, dass ich nicht derjenig sein werde, der euch aufhält zu gehen."
Zuletzt von Efyriel am Do Feb 02, 2012 8:34 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Re: Riesen Steppe
Also doch. Die Instinkte des jungen Dunkelelfen hatten ihn nicht getäuscht. Menschen waren doch alle gleich, egal welche Hautfarbe sie hatten. "Was für Pläne?", zischte er in Droimals Richtung als sie den offensichtlichen Speiseraum erreichten und er zusammen mit Thejanyll Platz nahm. "Und was hat es mit dieser Bardin auf sich?" Keriks Stimme war fordernd und zeugte deutlich von seiner Gereiztheit. Wenn er hier schon ein Gefangener war, wollte er wissen warum man ihn fest hielt. Er hasste nichts mehr als seiner Freiheit beraubt zu werden. Vor allem, wenn es Menschen waren, die ihn versuchten einzusperren. Beinahe bereute er es hier entlang gekommen zu sein.

Kerik- Anzahl der Beiträge: 365
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Re: Riesen Steppe
"Nun, die Pläne kenne ich nicht genau, doch hat es etwas mit einer Frau zu tun, mit der mein Vater einst einige Zeit zusammen war. Allerdings war sie eine Elbin, darum glaube ich nicht, dass ihr etwas damit zu tun haben könnt. - Die Bardin wurde von einigen unserer Männer versehentlich festgenommen. Da der Hauptmann nicht wusste was er tun sollte, brachte er sie erstmal hier her. Nun glaubt mein Vater, dass ihre Freundin, die er eigentlich wollte, sie suchen kommt."
Er verstummte gerade im rechten Moment. Schon öffnete sich die Tür zur Küche und ein Küchengehilfe brachte ihnen das Essen. Er stellte zwei Schüsseln auf den Tisch und kurz darauf folgte eine Platte mit gebratenem Fleisch. Dann brachte man ihnen noch Teller und etwas zu trinken.
Droimal sah so lange aus dem Fenster, welches auf einen Nutzgarten hinaus reichte.
Er verstummte gerade im rechten Moment. Schon öffnete sich die Tür zur Küche und ein Küchengehilfe brachte ihnen das Essen. Er stellte zwei Schüsseln auf den Tisch und kurz darauf folgte eine Platte mit gebratenem Fleisch. Dann brachte man ihnen noch Teller und etwas zu trinken.
Droimal sah so lange aus dem Fenster, welches auf einen Nutzgarten hinaus reichte.
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