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Im Zahnmoor

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Im Zahnmoor

Beitrag  Efyriel am Fr 8 März 2013 - 18:10

Neffarion, ein blinder Mensch trifft im Zahnmor auf die Xesinta im Zahnmoor.
Dort traf kurze Zeit zuvor der Xesinta Kerik auf Gejasz, die Herrin der Xesinta des Zahnmoores.


Neffarion am Do 13 Okt 2011 - 16:10
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Es war wieder still. Herrlich. Wieder Ruhe. Eben hatte Neffarion noch
laute Stimmen vernommen, aber sie waren wieder verschwunden. Gut so, dachte er, denn dann konnte er ja unbehelligt weitersuchen. Er wusste, dass in diesem Lande viele Dunkelelfen lebten und er, der er ganz
alleine unterwegs war, war nicht unbedingt darauf erpicht, mit ihnen Bekanntschaft zu machen.

Vorsichtig tastete er sich weiter durch den sumpfigen Morast. Er konnte zwar nicht wirklich sehen, wo er hinlief, denn er war ja blind, nahm aber dafür in meist grellen Farben die Energie der Umgebung wahr. Er besaß nämlich das zweite Gesicht, eine Gabe, die ihm erlaubte, die Energien der Welt zu allen Zeiten sehen zu können. Doch diese konnten vielfältig, schnell und sehr verwirrend sein, und Neffarion war dankbar, dass er noch immer hören und tasten konnte.

Er fluchte, als er gegen einen niedrig hängenden Ast stieß. Musste ausgerechnet dieser gerade hier wachsen? Nur um ihm das Leben schwer zu machen? Er war eigentlich hergekommen, um einige Exemplare der Blutpflanze zu suchen. Diese brauchte er für ein Experiment, um die Wirkung eines neuen Trankes zu testen. Aber bisher hatte ihm das Schicksal immer wieder einen Stein in den Weg gelegt, Oder einen Ast in falscher Höhe wachsen lassen!, denn die meisten Pflanzen waren bereits abgeerntet, wahrscheinlich von den Dunkelelfen, oder den Vampiren. Er blickte gen Himmel und betrachtete die wunderbaren Farbmuster der sich bewegenden Luft. Sie waren so unstetig, dass sie mit ihren zufälligen Mustern ihn immer wieder aufs neue faszinierten. Er seufzte. Die Natur konnte so wundervoll sein.

Er riss sich aus seinen Tagträumereien, als er plötzlich die Anwesenheit von Lebewesen spürte. Sie standen zu zweit inmitten von ruhender Energie. In einer Ruine vielleicht? Vorsichtig wollte er sich davon machen, doch als er schon glaubte den ungeheuer feinsinnigen Dunkelelfen, denn solche waren es, zu entkommen, stieß er mit Wucht gegen eben jenen Ast, der ihm schon zuvor im Wege war. Mit einem lauten Knacken brach der Ast ab und Neffarion fiel, einen Fluch auf den Lippen, auf den Rücken. Die Wächter hatten es natürlich bemerkt und einer kam in seine Richtung. Es war unglücklicherweise noch zu hell, um sich mit Magie zu verteidigen. Aber Neffarion hatte ja noch seinen Dolch. Welch ein Trost für ihn.



Efyriel am Do 13 Okt 2011 - 16:21
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"Willkommen im Zahnmor Kerik, auf der Flucht," meinte Gejasz trocken. "Bei Tage zu Wandern ist da sicher nicht die schlechteste Idee. Doch hätte eine bessere Ausstattung euch sicher das Leiden vermindert."
Sie gingen einen Gang entlang und bogen dann rechts ab. Nachdem sie an 3 Türen vorbei gekommen waren blieb die Dunkelelfe stehen und stieß die 4. davon auf. Dahinter lag ein großer, von einem Feuer erwärmter Raum mit kunstvoll gefertigten Teppichen und einer Sitzgruppe. Der Xesinta war ihnen nicht bis hier her gefolgt, doch standen bereits zwei weitere bereit. "Setzen wir uns doch," sprach Gejasz und ließ sich selbst auf einem Polster aus rotem Damast nieder. Sofort eilte einer der Diener herbei und stellte zwei Becher und einen Krug auf den Tisch. "Nehmt euch!" forderte sie ihren Gast auf und lehnte sich in den Polstern zurück.

Zu gleicher Zeit stellten zwei wachestehende Kriegerinnen fest, dass sich eine weitere Person in der Nähe der Ruinen aufhielt. Schnell waren sie zur Stelle um herauszufinden, wer sich hier anschlich. Eine von ihnen war eine begnadete Magierin und schon ettliche Jahre bewandert in viellerlei Künsten. Die andere war eine ausgezeichnete Kämpferin mit dem Schwert.
Als sie die besagte Person auf dem Rücken liegend vorfanden entstieg ihren Kehlen ein Lachen.
"Ihrda! Was führt euch her?!" polterte die eine der beiden. Wärend die andere sich auf die andere Seite des Mannes begab. "Ein Blinder?" fragte sie kopfschüttelnd und lachte erneut. Ob der Kerl sich wehren würde? Gespannt gingen sie näher heran und die Magierin ergriff seinen Arm.



Kerik am Do 13 Okt 2011 - 16:32
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Kerik blickte sich misstrauisch um. Er zögerte kurz als er aufgefordert wurde in den Raum zu treten und sich zu setzen. Obwohl sich seine Glieder müde anfühlten, hielt er es für besser stehen zu bleiben. Also positionierte er sich neben dem zweiten Polstermöbel und sah zu Gejasz.

"Auf Eure Ratschläge kann ich gut verzichten. Ihr sagt, Ihr seid von hier? Nun, ich nehme an, dass Ihr hier das Sagen habt oder sehe ich das falsch?", sagte er und ließ seinen Blick durch den Raum und die anwesenden Xesinta streifen. Auch ihnen schenkte er eine Portion Verachtung und Arroganz. Wenn es dieser Frau auch nur in den Sinn kam ihn herum kommandieren zu wollen, würde er ihr seine ganz eigene
Meinung dazu mitteilen
, ging es ihm durch den Kopf und er verschränkte die Arme vor der muskolösen Brust. Dabei knirschte das Leder seiner Rüstung leise.



Neffarion am Do 13 Okt 2011 - 16:45
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Auch das noch! Eine Magierin. Beim Himmel, und es war so verdammt hell.  Seine magischen Kräfte konnte er hier schon mal vergessen und, was seinen Dolch betraf... es wäre wohl nur der Stift, mit dem er den Namen auf seinen Grabstein schreiben würde, wenn er es versuchte. Neffarion ließ sich von der Magierin aufhelfen, auch wenn diese Geste in keinster Weise als freundlich zu verstehen war. Einen letzten Vorteil hatte er noch. Sie glaubten, er sei blind, also konnte er noch den hilflosen Verirrten spielen. Diese Rolle beherrschte er gut und in gewisserweise war es gar keine "Rolle" mehr, in die er schlüpfen musste.
"Was? Wer seid ihr? Wo bin ich überhaupt?" Neffarion versuchte möglichst verwirrt zu klingen und hoffte, dass sie ihn am leben ließen.



Efyriel am Do 13 Okt 2011 - 17:00
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"So? Ihr wollt also keine Ratschläge? Wollt ihr denn wieder hinauf? - Ich mag es nicht besonders, wenn man unfreundlich ist." Ihre Stimme klang nun eine Spur scharf. Die Haltung hingegen drückte Entspanntheit aus. Das war sie nun wohl auch, sie fühlte sich deutlich wohler als vor ihrer
Begegnung mir Kerik.
"Zumindest habt ihr das richtig erfasst, ich habe hier das Sagen."
Sie beugte sich leicht vor und schenkte sich etwas Rotwein ein. Er war mit Wasser verdünnt, aber dennoch sehr bekömmlich. "Warum so misstrauisch? Ihr seid ohnehin schon in meinem Reich. Wenn ich wollte, dass ihr hier nie wieder heraus kommt, wäre mir das ein Leichtes." Erneut lehnte sie sich zurück.


Die Kämpferinnen richteten den nun verschmutzen Mann auf und dirigierten ihn mit sich. "Woher kommt ihr, blinder Mann?" fragte die Kämpferin mit wenig Mitleid in der Stimme.
Ihrer Meinung nach hatten es jene, die Blind waren oder nicht gehen konnten oder ähnliches es wohl verdient. Sowieso war der hier ein Mensch. Wie er es wohl geschafft hatte bisher zu überleben? Schließlich befanden sie sich 2 Tagesreisen von den Grenzen entfernt... Vorerst würde sie ihn leben lassen, er schien ja recht hilflos zu sein. Gejasz oblag es wohl zu entscheiden, was mit ihm geschehen sollte. So zerrten sie ihn mit sich um ihn zu ihr zu bringen. "Stufen nach unten!" warnte die Magierin, warteten aber nicht, bis der Blinde sich darauf einstellen konnte sondern zogen ihn gleich weiter. Dabei gingen sie nicht gerade vorsichtig mit ihm um.



Kerik am Do 13 Okt 2011 - 17:13
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"Unterschätzt meine Fähigkeiten nicht. Ich wäre durchaus in der Lage Euch und Eure Sklaven zu töten um zu entkommen.", erwiderte er ebenfall mit eisiger Stimme und einer Spur Arroganz. Wieder fiel sein Blick auf Gejasz. Er konnte nicht umhin ihre Stärke zu bewundern, auch wenn es gegen seine Vorsätze war.

Demonstrativ lehnte er sich gegen die Wand in seinem Rücken und hob das Kinn provokant. "Ihr spracht von einer Arbeit, die Ihr zu vergeben habt.", fuhr er fort und leckte sich über die rissigen dunklen Lippen. Es begehrte ihm nach dem Wein, aber er war zu stolz um diesen anzunehmen. Erst wollte er einige Dinge geklärt wissen.



Neffarion am Do 13 Okt 2011 - 17:18
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Panik wallte in Neffarion auf, als die Dunkelelfen ihn ergriffen. Wohin würden sie ihn wohl bringen? Zu irgendeinem Opferfest? In eine Folterkammer? Alle möglichen Schreckensszenarien gingen ihm durch den  Kopf, als er ihnen folgte. Die Umgebung veränderte sich, wurde irgendwie energiearm.
"Stufen nach unten!", hörte er die Magierin sagen, doch auf das eigentliche Problem hatte sie ihn nicht hingewiesen - die höhe des Ganges. Hätte er nicht aufgepasst, hätte er nun wahrscheinlich eine Platzwunde am Kopf. Das war halt der Nachteil, wenn man so groß war, alles andere war zu klein. Er bemerkte, dass es deutlich dunkler wurde. Es beruhigte ihn und er entspannte sich sichtlich, ehe er bemerkte, dass dies wohl nicht die richtige Handlung in seiner Rolle als gefangen
Blinden darstellte.
"Wohin führt ihr mich? Was habt ihr mit mir vor?", fragte er ganz verwirrt, so sollte es jedenfalls klingen, um von sich abzulenken.



Efyriel am Do 13 Okt 2011 - 17:37
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Gejasz musterte Kerik von oben bis unten und heftete dann den Blick auf sein Gesicht. "Sie sind keine Sklaven, auch wenn sie wissen, wo ihr Platz ist." Damit sprach sie einen Kritikpunkt an, der ihr an Kerik nicht gefiel. Doch gerade darum schien er ihr für die Stelle als Händler geeignet.
"Ich bezweifle zwar nicht eure Fähigkeiten, aber dennoch würdet ihr mich nicht töten können." Warum sie da so sicher war, blieb unausgesprochen. Aus gutem Grund, schließlich war es ein Vorteil Geheimnisse zu haben. "Ja ich habe eine Arbeit zu vergeben. Wir suchen einen neuen verlässlichen Händler, der für uns Schmuggelware in den Norden bringt. Wir haben zwar unsere Händler... Aber diese sind Vampire
und ihr wisst sicher selbst, dass diese nicht immer verlässlich genug sind." Geschäftig setzte sie sich aufrechter hin und hielt den Becher locker in der Hand. "Jener, der diese Stelle annimmt, muss sich gut tarnen können. Er sollte unauffällig sein und sich nicht scheuen unerwünschte Mitwisser zum Schweigen zu bringen. Er hätte die Möglichkeit auf sich gestellt zu handeln. Wir würden ihm die Ware verkaufen, er sie an entsprechende Käufer verkaufen."
Sie lächelte erneut: "Ich halte euch durchaus geeignet für diese Arbeit."


"Haltet den Mund und duckt euch, wenn ihr nicht einen Kopf kürzer werden wollt," kommentierte die Kämferin, die bemerkt hatte, dass der Mann viel zu groß war für ihre Gänge. "Wir wollen mal sehen, was unsere Herrin zu eurem Besuch zu sagen hat." Antwortete hingegen die Magierin. Sie schlugen dabei den welben Weg ein wie zuvor Gejasz und ihr Gast. Neugierig wurden ein paar Türen geöffnet und der ein oder andere trat sogar hinaus um den großen Mann zu betrachten. Das er ein Magier war, entging dem ein oder anderen dabei nicht. So schloss eine weitere Magierin zu ihnen auf.
"Wer ist das?" fragte sie mit befehlsgewohnter Stimme.
"Wir haben den Blinden oben gefunden, nahe einem der Eingänge," gab die Magierin ihrer Kollegin Auskunft.
"Blind?" fragte diese erstaunt und trat vor den Mann. Das Geräusch verriet, dass sie ihr Schwert zog.



Kerik am Do 13 Okt 2011 - 17:41
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Keriks Gestalt straffte sich als die Wachen den Menschen herein brachten. Er spuckte demonstrativ auf den Boden als Zeichen seiner Missachtung für diese widerwertigen Kreaturen. "Ein Mensch?!", entfuhr es ihm. "Und dazu noch blind?! Das soll wohl ein übler Scherz der Götter sein. Diese Missgeburt hat es nicht verdient zu existieren!"

Er zog sein Schwert und hielt es dem ohnehin schon verängstigten Mann an die Kehle.
"Sagt was Ihr hier wollt im Reich der Dunkelelfen!", fauchte er den Mann an.

An Gejasz gewandt sagte er nur knapp: "Dann bin ich Euer Mann."



Efyriel am Do 13 Okt 2011 - 18:42
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"Kerik!" mahnte Gejasz streng aber mit beschwichtigendem Unterton. Dann stand sie auf und trat neben ihren neuen Geschäftspartner. "Es ist schön, dass ihr mein Angebot annehmen wollt."
Ihr gestrenger Blick musterte den Menschen genauestens.
"Gebt Antwort!" sprach sie ihn an und ein unheilvolles Lächeln huschte über ihr Gesicht. Ein Mensch, hier in ihrem Gebiet. Äußerst selten und das mit gutem Grund. Einerseits verachtete sie diese ach so anständigen und braven Wesen. Andererseits waren sie ganz interessant und manchmal gar
amüsant. Die Magierin, welche das Schwert gezogen hatte, musterte Kerik abschätzig. Doch der Respekt vor ihrer Herrin hielt sie zurück etwas zu sagen. Die beiden Wächterinnen hielten den Blinden weiterhin an
den Armen und den Handgelenken.



Neffarion am Do 13 Okt 2011 - 18:59
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Jetzt war Neffarion im Bienennest gefangen. Es waren viele Dunkelelfen anwesend, zu viele, um mit ihnen allen fertig zu werden. Das schlimmste war, dass nicht gerade wenige von ihnen magisch begabt waren. Er dachte nach, so wie er es in solchen Situationen immer tat, vergaß dabei aber seine Rolle nicht. Als eine weitere Magierin auf ihn zutrat und ihr Schwert zog musste er jedoch innerlich lächeln. Fürchten sie mich etwa? Mich? Einen Blinden?
Allerdings lag die Vermutung näher, dass ein Mensch, obendrein noch blind, der es ganze zwei Tagesmärsche von den Grenzen bis hierher geschafft und überlebt hatte, ein gewisses Gefahrenpotential ob seiner unbekannten Fähigkeiten ausstrahlte.

Das Messer an seiner Kehle, mit dem einer der Dunkelelfen ihn bedrohte, gefiel ihm gar nicht, fand es aber belustigend, wie viel Schwierigkeiten es ihm doch bereitete so hoch zu langen. Um seiner Schauspielerei jedoch gerecht zu werden, begann er zu wimmern.
"Bitte, ich... ich wollte eigentlich gar nicht hier sein! Ich dachte, ich sei schon längst wieder in Arbendur! Ich hege keine feindlichen Absichten! Bitte tötet mich nicht!"
Neffarion hoffte, dass sie ihm diese Geschichte abkauften. Angst hatte er nicht im geringsten, zeigte dies natürlich nur nicht. Im schlimmsten Fall konnte er bei den Lichtverhältnissen ja auch noch verschwinden, wenn die Wachen ihn doch nur losließen.



Kerik am Do 13 Okt 2011 - 22:24
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Kerik knurrte unwillig, folgte aber Gejasz' Anweisung und ließ seine Waffe sinken. Allerdings behielt er den Menschen argwöhnisch im Auge. Sollte er auch nur eine falsche Bewegung machen, wäre er tot.

"Du bist aber nun hier!", donnerte er mit so furchteinflößender Stimme wie es ihm in seinem geschwächten Zustand möglich war. "Über deinen Tod darf ich nicht entscheiden, aber wenn es nach mir ginge, wärst du nicht einmal bis hierher gekommen!"

Unruhig wie ein Panther begann er auf und ab zu gehen, nicht ohne die Wachen und ihren Häftling aus den Augen zu lassen. Ihm behagte es nicht, dass er nicht frei handeln konnte und durfte.



Neffarion am Do 13 Okt 2011 - 23:05
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Das hatte nun wirklich noch gefehlt. Ein Dunkelelf, dem gerade der Sinn nach Töten stand. Neffarion hätte sich keinen schlechteren Tag ersinnen können. Was sollte er nun tun? Wie konnte er hier wegkommen?
Hilfesuchend wandte er seine Augen an die Dunkelelfe neben dem blutgierigen Heißsporn. Sie schien die vernünftigere von beiden zu sein. Abgesehen von ihrer Abneigung gegen ihn, die deutlich im Raume lag, sah er noch eine Spur von Neugier, gehimen Interesse, welches sie den Anderen nicht offenbarte. Seltsam. Der Andere, der ihn so freundlich in dieser netten Runde willkommen gehießen hatte, und sogar den Boden mit etwas Mundwasser hatte, nur zu seinen Ehren, bereinigen wollen, war sehr erschöpft und im Augenblick wohl nicht wirklich in der Lage zu kämpfen, was er jedoch geschickt mit seiner Aggression zu überspielen wusste. Aber er war dennoch gefährlich, das spürte Neffarion. Vor ihm und der Frau würde er sich besonders in Acht nehmen müssen.

"Ich weiß überhaupt nicht, wie ich es zu euch schaffen konnte! Ich hätte doch längst irgendwo in einem Sumpf versunken sein müssen! Offenbar haben mich die Götter beschützt! Aber sie werden mich nicht vor euch beschützen! Bitte, so habt doch Gnade mit mit!" Diese ganze Wimmerei und Bettelei gefiel ihm ein Stück weit. Den Hilflosen zu spielen und doch nicht Mittellos zu sein. Fragte sich nur, wie lange er seine Maskerade würde aufrecht erhalten können.



Kerik am Fr 14 Okt 2011 - 10:10
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Kerik knurrte nur abermals bei den Worten des Blinden. Er begann den Mann wie ein Raubtier zu umkreisen, lauernd auf jede noch so kleine Bewegung oder Regung. Seinen eigenen geschwächten Zustand versuchte er zu ignorieren.

"Wenn dir die Götter gnädig gestimmt wären, würden sie dein Leiden beenden.", entfuhr es ihm und im Stillen fügte er hinzu: Aber das kann ich auch gern für dich übernehmen... wenn man mich lässt! Mit der Zunge leckte er sich über die Lippen und fletschte die Zähne wie ein Raubtier als er Neffarion in seiner Runde besonders nahe kam.



Efyriel am Fr 14 Okt 2011 - 11:37
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Gejasz beobachtete Kerik mit einem wohlwollenden lächeln. Sein Benehmen  entsprach föllig dem, was man von einem Xesinta seines Schlages erwarten konnte. Ob er wohl wusste, dass er sich so benahm, wie man  es insgeheim von männlichen Dunkelelfen erwartete? Sicher nicht, sonst hätte er sich mehr gezügelt.
Ab der Bettelei des Menschen lachte sie überlegen auf. Etwas stimmte mit diesem Kerl nicht, sonst wäre er nie so weit nach Gerlagur gelangt. Zumal da ja noch die Tiefe Erdspalte war... Wie sollte jemand, der nichts sehen konnte auch nur die schmale Brücke finden?
"Für was benutzt ihr eure Hände?" fragte sie beiläufig und nahm dem Mann erstmal den Dolch ab, um ihn eingehend zu begutachten. Leider war ihre eigene magische Begabung eher gering, darum war sie an das Urteil ihrer Magierinnen angewiesen. Doch hatte sie den ein oder anderen Kniff auf Lager. Er war erstaunlich groß dieser Mensch. Ein weiterer Nachteil, den er hier eindeutig hatte. Er würde sich gebückt durch jedweden Gang bewegen müssen. Selbst wenn er fliehen sollte, wäre er viel zu langsam für die flinken Elfen.



Neffarion am Fr 14 Okt 2011 - 12:06
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Die Frage kam völlig überraschend. Neffarion war ja auf einiges gefasst gewesen. Auf Peitschenhiebe, kleine Schnittwunden, Schmerzen egal welcher Art sie auch waren. Doch wofür er seine Hände benutzte? Das war schon eine seltsame Frage. Er selbst hatte darüber noch nie nachgedacht. Sie waren immer Teil seines Körpers und er benutzte sie, um seinem Geschäft als Heilkundiger, Alchemist und Apotheker nachzukommen. Aber er brauchte hier einen anderen Verwendungszweck. Was tat ein Blinder mit seinen Händen? Offenkundig nach dem Weg tasten, doch dummerweise sahen sie dazu noch viel zu sauber und unversehrt aus. Eine plausible Erklärung dafür hätte ein Taststock sein können, den er nie haben hatte
wollen.

"Zum tasten natürlich! Wofür sollte ich meine Hände denn sonst benutzen?", entgegnete er nach einer Weile mit fragender Stimme. Er vermutete noch mehr hinter der Frage. Neffarion bemerkte, dass die
Dunkelelfe, welche zu ihm sprach, seinen Dolch an sich genommen hatte.
Erstaunlicherweise veränderte sich die Art der Energie des Gegenstandes, indem er für Neffarion einzig sichtbar, rötlich zu leuchten begann. Interessant. Was das wohl zu bedeuten hat?
Er ließ sich sein erstaunen jedoch nicht anmerken. Er ließ sich nie etwas anderes anmerken, als er wollte, dass es bemerkt wurde.



Kerik am Fr 14 Okt 2011 - 12:07
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Der Dunkelelf war sich seines unbewussten Verhaltens nicht bewusst. Es war
sein Charakter, der ihn zu seinem aggressiven Verhalten verleitete. Eben jener war es auch, der ihn schon oft in Schwierigkeiten gebracht hatte. Aber wenn es darauf ankam, wusste er sich zu zügeln und seine Aggressionen in die richtigen Bahnen zu leiten. Das machte ihn so gefährlich und unberechenbar.

"Ich traue ihm nicht!", knurrte er als er in Gejasz' Nähe kam auf seiner Runde um die kleine Gruppe und blieb neben ihr stehen mit den Händen auf den Rücken, die Schultern durchgedrückt um seine muskolöse Brust zu präsentieren.



Efyriel am Fr 14 Okt 2011 - 12:18
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Gejasz nickte in Keriks Richtung um anzuzeigen, dass es ihr nicht anders ging.
Etwas stimmte mit diesm Mann nicht. "Tasten?" fragte sie lauernd und ließ sich eine der Hände genauer zeigen.
"Mit diesen Händen wollt ihr das getan haben?" Sie schüttelte erneut den Kopf. "Wollt ihr uns für Dumm verkaufen?!" Die Elfe trat dicht an ihn heran, so dicht, dass zwar ihre Körpergröße daran hindert ihm genau ins Gesicht sehen zu können, doch der Dolch fand seinen Platz unmissverständlich am Hals des
Gefangenen. Nun stand sie dicht genug, dass jede noch so kleine Regung oder ein Zucken von Muskeln ihr verraten würde, war in ihm vorging. Die beiden Wächterinnen hielten weiterhin seine Arme fest umfasst. Auch ihre Aufmerksamkeit galt nun den kleinsten Regungen.
"Ich mache euch einen Vorschlag... Wenn ihr uns die Wahrheit erzählt, lassen wir euch am Leben... Zumindest vorerst."



Kerik am Fr 14 Okt 2011 - 12:24
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Keriks ganzer Körper war angespannt. Er würde bei der kleinsten Reaktion des Blinden seiner neuen Herrin beispringen. Kritisch und voller Misstrauen wartete er ab was weiterhin passieren würde. Seine Sinne waren aufs Äußerste geschärft. Einzig sein wiederholtes Blinzeln zeigte seine körperliche und mentale Erschöpfung, die immer mächtiger wurde. Aber er war geschult diese zu negieren und sich ganz auf seine erlernten Fähigkeiten zu konzentrieren.



Neffarion am Fr 14 Okt 2011 - 13:31
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Irgendwie war dieser Ausgang vorherzusehen. Wie hieß es doch so schön, Lügen haben kurze Beine. Welch konfusen Sinnzusammenhang dies in dieser Situation doch ergab. Seltsam, dass die Waffe, die seinen Vater und auch seine Mutter getötet hatte nun auch ihm ein derartiges Schicksal in Aussicht stellte. Die Dunkelelfe vor ihm beobachtete ihn genaustens. Jedes Zucken in seinem Gesicht würde sie nun erkennen können, jede noch so kleine Lüge. Man muss nicht unbedingt Lügen. Es reicht auch einfach, nicht alles von sich preiszugeben!, dachte er. Es hatte nun keinen Sinn, sich zu verstellen. Wie er es immer tat richtete er seine blinden Augen direkt auf die Dunkelelfe vor ihm. Er sah die Energien, die er als Sehenergie verstand, als grüngelbliches Leuchten, er kannte die Ausrichtung seines eigenen
Kopfes, und so war es ihm ein leichtes, ihr direkt in die Augen zu "sehen". Eine Pause entstand, ehe er mit kalter und fester Stimme sprach.

"Nun gut, edle Dunkelelfe. Mein Name ist Neffarion und ich bin nicht zufällig hier in eurem Land! Genaugenommen bin ich auf der Suche nach Blutpflanzen, doch bisher war meine Suche erfolglos! Und wer seid ihr?"



Kerik am Fr 14 Okt 2011 - 13:37
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"Du hast kein Recht Fragen zu stellen, Made!", entfuhr es Kerik, der vorschnellte und nun dicht neben Gejasz stand. Auch er hatte sein Schwert erneut gezogen und hielt es in Neffarions Richtung. Die Klinge
schimmerte gefährlich im schwachen Licht der Kerzen. Dunkle Runen waren in das Metall gezeichnet, die zu unheimlichen Leben in dem Flackern, erwachten.



Efyriel am Fr 14 Okt 2011 - 13:51
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"Ehkama wollt ihr. Soso..." Sie musterte die Augen, welche sie nun ansahen, als seien sie gar nicht blind. Vielleicht waren sie es ja nicht völlig? Nun, dass zumindest ließ sich recht einfach herausfinden. Sie bewegte ihre Hand seitwärts und in jener Geschwinigkeit in welcher der sie einen minimalen Luftzug verursachte. Jeder der sehen konnte, würde ihrer Handbewegung ausweichen, welche genau auf die Augen abzielte. Sei es nur, dass er Bewegung wahrnehmen konnte oder Hell und Dunkel. Die Klinge beließ sie wo sie war und auch ihre Atmung blieb ruhig und gleichmäßig.



Neffarion am Fr 14 Okt 2011 - 16:18
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Neffarion zuckte weder, noch blinzelte er, als die Hand direkt auf seine Augen zukam. Er sah absolut nichts. Alles, was er mit den Augen noch wahrnehmen konnte, war absolute Schwärze. Keine Konturen, keine Andeutungen von Umrissen, rein gar nichts. Dafür hatte er damals das zweite Gesicht erworben. Für sein Augenlicht. Im Nachhinein betrachtet, wünschte sich Neffarion nichts sehnlicher, als dass er es damals nicht getan hätte. Aber nun gut. Die Vergangenheit ließ sich nuneinmal nicht ändern.
"Ich weiß, dass ihr mit dieser Pflanze handel treibt. Es gibt sogar einige Interessenten, die mir wohl bekannt sind. Ihr müsst wissen, dass ich vom Beruf her Alchmie studiert habe und mich nicht nur mit Pflanzen auskenne."
Dass das Wissen um den verbotenen Handel von einem Vampir, der ihn als blinden Menschen bei Nacht stark unterschätzt hatte, stammte, behielt er für sich.



Efyriel am Fr 14 Okt 2011 - 17:02
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Alarmiert blickte Gejasz in die Runde und nickte. Wer wusste, dass sie von hier aus verbotenes taten, der stellte eine Gefahr dar. Sie sah Kerik an und überlegte, ob sie ihm freie Hand lassen sollte.
"Woher wisst ihr von unserem Handel?" fragte sie mit zusammengekniffenen Augen. Das Kerik Erschöpfungsanzeichen zeigte war ihr nicht entgangen. Doch das musste noch etwas warten. Zuerst mussten sie entscheiden, was mit diesem Neffarion geschehen sollte. Ein Alchemist, der nicht sehen konnte... In ihrem Gedächtnis suchte sie nach ihrem alchemistischen Grundwissen. War
das überhaupt möglich? Pflanzen mochte man an Geruch und Form erkennen...
Dann warf sie ihrer Magierin einen Blick zu und nickte:
"Wenn ihr nichts weiter zu verbergen habt, habt ihr sicher nichts dagegen, einblick in eure Gedanken zu gewähren?"



Kerik am Fr 14 Okt 2011 - 17:35
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Kerik fing den Blick auf und hob wie zur Bestätigung seine Klinge ein wenig
höher. Die Spitze der Waffe schwebte dicht unter dem Dolch der Frau und
ritzte leicht die Haut des Mannes. Seine Selbstbeherrschung
funktionierte und er war wieder vollkommen konzentriert, bereit seine
Pflicht zu tun, wenn man diese von ihm verlangte.

"Wir sollten ihn töten!", wiederholte er seine Worte und starrte Neffarion
hasserfüllt an. Er verachtete die Menschen zutiefst und er machte keinen
Hehl daraus. Wann immer ihm einer auf seinen Reisen begegnet war, hatte
dieser einen raschen Tod durch seine Klingen gefunden und dessen Geld
den Weg in seine Taschen.



Neffarion am Fr 14 Okt 2011 - 17:37
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Nun schlich sich doch ein wenig Unsicherheit in Neffarions Miene. Nicht
nur, dass seine Gedanken sein Allerheiligstes waren. In seinem Kopf gab
es auch noch jene finsteren Winkel, in welchen seine Vergangenheit
ruhte, sein damaliger Pakt mit dem dunklen Gott. Abgesehen davon war es
gefährlich, in seinen Gedanken zu wühlen. Wie lange lag die letzte
Vision zurück? Zu lange auf jeden fall, als dass es sicher wäre, dass
sie nicht ausbrechen würden. Er wusste nicht, wie die Dunkelelfen
reagieren würden, wenn er ihnen seine Vergangenheit offen darlegen
würde. Und nicht nur das. Sie würden auch sein gesamtes Wesen
kennenlernen und das konnte er nicht zulassen. Aber welche Wahl hatte er
schon?

"Na Gut! Ich öffne euch meinen Geist. Aber seid gewarnt,
Magierin! Es ist nur zu eurer Sicherheit. Hört zu, meidet die Orte, die
im Schatten verborgen liegen! Öffnet keine Türen und seht IHN, wenn er
hinter euch steht, nicht an. Ich kenne meinen Verstand besser als ihr,
und was ich bereits gesehen habe, wird keiner Ertragen, dem es nicht
bestimmt ist zu leiden! Merkt euch meine Worte!"

Dieses Rätsel war eine Notwendigkeit, da er es selbst auch gar nicht anders hätte
formulieren können. Es entsprach alles der Wahrheit. Neffarion war nur
deshalb all die Jahre bei klarem Verstand geblieben, weil es einerseits
der Fluch Trehoks war, immer klar sehen zu können, und auf der anderen
Seite schrieb er dies seiner unglaublichen Geduld und Willensstärke zu,
die ihm half, auch das Schlimmste zu ertragen. Würde die Magierin nicht
aufpassen, so würde sie dem Wahnsinn unterliegen, was Neffarion herzlich
egal wäre.



Efyriel am Fr 14 Okt 2011 - 17:58
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Erneut nickte Gejasz in Richtung der Magierin, welche daraufhin ihr Schwert
wegsteckte und näher an Neffarion heran trat. "Keine Sorge," meinte sie
spöttisch, "ich weiß schon was ich tue." Und das wusste sie wirklich,
denn sie tat dergleichen beileibe nicht das erste Mal. Ihre Herrin trat
ein klein wenig zurück um ihr Platz zu machen. Dadurch überließ sie es
Kerik eine Klinge an den Hals des Mannes zu halten. Die Magierin trat
also vor reckte die Arme um an die beste Stelle am Kopf des Blinden zu
gelangen. Sie schüttelte den Kopf und trat wieder zurück. "Er muss sich
setzten!" bestimmte sie. Auf Gejasz Wink beförderten die zwei Wachen ihn
zu einer der Bänke. Erneut tastete die geübte Hand der Magierin nach
der richtigen Stelle. Dann nickte sie und schloss konzentriert die
Augen. Langsam tastete sie sich vorann und ließ sich einen Moment Zeit
sich an den fremden Geist zu gewöhnen. "Gebt meinem Druck nach und es
wird nichts schlimmes geschehen." murmelte sie und übte eben jenen Druck
auf die natürlichen Schutzschilde des menschlichen Geistes aus.



Kerik am Fr 14 Okt 2011 - 18:03
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Kerik trat einen Schritt auf den Blinden zu und hielt seine Waffe dicht an
dessen Kehle. Er verstärkte den Druck auf die Klingenspitze um zu
unterstreichen, dass Neffarion es ja nicht wagen sollte auf falsche
Ideen zu kommen. Prüfend sah er zu der Magierin, bereit ihr
beizuspringen, sollte Etwas schief gehen. Derartigen Ritualen hatte er
schon etliche Male beigewohnt und wusste genau wie sie abliefen. Bei
einigen Malen war er gezwungen gewesen einzuspringen und den Gefangenen
zu töten, weil die Magierin in Gefahr geriet.



Neffarion am Fr 14 Okt 2011 - 18:59
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Neffarion senkte alle Barrierenum seinen Geist und begann zu meditieren,
konzentrierte sich nur auf seine Gedanken und Empfindungen. In gewisser
Weise war er neugierig, was die Dunkelelfen Magierin wohl vorfinden
würde. Noch nie war eine weitere Person in seinem Geist gewesen und
dementsprechend ungewohnt war der erste Kontakt.
Glaubt nicht, ich würde euch hier unbeaufsichtigt einfach so tun und machen lassen, was ihr wollt!,
sprach Neffarion in Gedanken zu der Magierin. Er zeigte ihr einen Raum
in seinen Gedanken, in dem nichts weiter war, außer einem Tisch mit zwei
Stühlen. Auf der Gegenüberliegenden Seite saß Neffarion und stützte
sich auf den Tisch. Nun? Was wollt ihr sehen?



Efyriel am Fr 14 Okt 2011 - 19:24
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Fangen wir mit etwas einfachem an... Eurer Arbeit.
entgegnete die Magierin und nickte innerlich. So einfach machten es ihr
die wenigsten. Den ein oder anderen hatte sie regelrecht bezwingen
müssen. Sie hatte schon so manche Schranke eingerissen, aber es war und
blieb natürlich gefährlich derartiges zu tun. Ungefährlicher war es da
schon, wenn die entsprechende Person mithalf und zwar für beide Seiten.

Gejasz beobachtete das Tun ihrer Magierin voller Ungeduld. Doch man konnte ihr
nichts anmerken. Gerne hätte sie selbst in den Gedanken des Menschen
geforscht, aber so war es sicher besser. So setzte sie sich auf eine
weitere Bank und beobachtete die beiden weiter, gespannt auf die Dinge,
welche ihr danach mitgeteilt würden.
"Bei euren Talenten ist es fast
schade, dass ich euch in eurer neuen Position eher selten sehen werde,"
meinte sie zu Kerik und stützte ihren Ellenbogen aufs Knie, die Hand am
Kinn.

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