Die Stadt
Semkas Welt :: Rollenspiel - Eslas :: Talan :: Analgar
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Re: Die Stadt
Tristana blickte die kleine Gestalt weiter fragend an. Die Elben nannten es also Gugut. Von solchen wesen hatte sie zwar noch nie gehört, doch sie hatte stets ein offenes Ohr für Neues. Der letzte Gedanke des Guguts stimmte sie jedoch nachdenklich. Wenn es mehrere gab, so hätte sie die kleinen Schatten irgendwie bemerken müssen. Auch seltsam war, dass sie noch nie die Elben über diese Wesen hatte sprechen hören. Nagut, sie unterhielt sich auch nicht sonderlich viel mit ihnen, geschweige denn überhaupt mit irgendjemandem außer Kyvalia.
"Warum bist du mir gefolgt?", wollte sie wissen, "Ich habe zuvor nich nie einen deiner Art gesehen!"
Gab es etwa einen besonderen Grund, warum der Gugut hinter ihr stand, oder war es der Zufall, der die Begegnung zustande brachte? Es drängten sich ihr immer weitere Fragen an, doch sie hielt sie zurück und beschloss sie der Reihe nach zu stellen.
"Warum bist du mir gefolgt?", wollte sie wissen, "Ich habe zuvor nich nie einen deiner Art gesehen!"
Gab es etwa einen besonderen Grund, warum der Gugut hinter ihr stand, oder war es der Zufall, der die Begegnung zustande brachte? Es drängten sich ihr immer weitere Fragen an, doch sie hielt sie zurück und beschloss sie der Reihe nach zu stellen.

Tristana- Anzahl der Beiträge: 36
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Re: Die Stadt
Der Gugut legte den Kopf schief. Ich Katze nach, du Katze nach. erklärte er dann und schielte zu der Tür hin, wo die Katze verschwunden war.
Kaum auffallen wir, da viele Schatten da. Auch wir kaum bekannt.
Es fiel ihm schwer so zu 'sprechen', dass es auch ein Menschlein verstehen konnte. Dennoch war er zufrieden mit sich und seinen Worten.
Was für ein Pech er gahabt hatte, dass der Händler ihn versehentlich in die Kiste zu den Weinflaschen gesperrt hatte. Normal Heimat anderer Ort
Kaum auffallen wir, da viele Schatten da. Auch wir kaum bekannt.
Es fiel ihm schwer so zu 'sprechen', dass es auch ein Menschlein verstehen konnte. Dennoch war er zufrieden mit sich und seinen Worten.
Was für ein Pech er gahabt hatte, dass der Händler ihn versehentlich in die Kiste zu den Weinflaschen gesperrt hatte. Normal Heimat anderer Ort
Re: Die Stadt
Tristana stutzte. Hatte das Wesen nicht eben noch verkündet, dass seine Heimat hier sei? Doch nun meinte der Gugut, er sei an einem anderen Ort zu Hause. Sie war ein wenig verwirrt.
"Aber, ich dachte deine Heimat sei hier? Wo kommst du denn nun eigentlich her?"
Plötzlich wurde sie Kyvalia neben sich gewahr. Mit einem Mal stand sie da und blickte sie an.
Du musst dich mit unserem kleinem Freund hier beeilen! Wir sollten allmählich zur Akademie zurückkehren.
Tatsächlich hatte sie beinahe jedes Zeitgefühl vernachlässigt. Sie wollte doch unlängst schon zurück sein. Nicht, dass am Ende noch die Sonne aufging. Doch sie konnte ihre Neugier noch nicht bezwingen. Sie wollte wenigstens wissen, wo der Gugut herkam.
"Aber, ich dachte deine Heimat sei hier? Wo kommst du denn nun eigentlich her?"
Plötzlich wurde sie Kyvalia neben sich gewahr. Mit einem Mal stand sie da und blickte sie an.
Du musst dich mit unserem kleinem Freund hier beeilen! Wir sollten allmählich zur Akademie zurückkehren.
Tatsächlich hatte sie beinahe jedes Zeitgefühl vernachlässigt. Sie wollte doch unlängst schon zurück sein. Nicht, dass am Ende noch die Sonne aufging. Doch sie konnte ihre Neugier noch nicht bezwingen. Sie wollte wenigstens wissen, wo der Gugut herkam.

Tristana- Anzahl der Beiträge: 36
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Re: Die Stadt
Normal Heimat anderer Ort. Doch jetzt hier Heimat. Das Wesen klang nun irgendwie traurig. Ich wollen zurück. Doch nicht wissen wie. er klang ein wenig verzweifelt. Ich herkomme von anderem Land
Da war wieder das zweite Menschlein, dass so zerbrechlich war. Er musterte es iritiert, irgendwie sah es ganauso aus wie das andere.
Da war wieder das zweite Menschlein, dass so zerbrechlich war. Er musterte es iritiert, irgendwie sah es ganauso aus wie das andere.
Re: Die Stadt
Allmählich dämmerte Tristana, was der Gugut meinte. Aber natürlich! Es war das einzige Wesen hier in Analgar, vielleicht sogar ganz alleine auf Eslas, wer wusste das schon. Plötzlich wurde ihr schwer ums Herz. Sie wusste, wie es war, allein zu sein, keine Familie, keine Freunde, niemanden zu haben, der einem Nähe, Trost oder einfach nur sein Mitgefühl aussprach. Ohne die zu leben, die einen verstanden, die einen ohne Vorurteile annahmen. Allein. Ganz Allein...
He! Als ob ich nicht die ganze Zeit bei dir gewesen wäre! Jetzt hör schon mit den sentimentalen Quatsch auf, das ist ja nicht auszuhalten!
Natürlich war Kyvalia immer noch für sie da, doch der Gugut hatte niemanden. Und er konnte noch nicht einmal problemlos Kontakt zu Anderen aufnehmen. Das bemerkte sie an seiner Aussprache und den irgendwie gepresst wirkenden Worten, ganz zu schweigen davon, dass er nicht gerade humanoid aussah.
"Wie heißt dieses Land, von dem du her kommst?", wollte sie wissen, aber wahrscheinlich würde der Gugut, der, wie es aussah, eine ganz andere Sprache ursprünglich sprach, den Namen in für Tristana keinen bekannten Wortlaut bringen.
He! Als ob ich nicht die ganze Zeit bei dir gewesen wäre! Jetzt hör schon mit den sentimentalen Quatsch auf, das ist ja nicht auszuhalten!
Natürlich war Kyvalia immer noch für sie da, doch der Gugut hatte niemanden. Und er konnte noch nicht einmal problemlos Kontakt zu Anderen aufnehmen. Das bemerkte sie an seiner Aussprache und den irgendwie gepresst wirkenden Worten, ganz zu schweigen davon, dass er nicht gerade humanoid aussah.
"Wie heißt dieses Land, von dem du her kommst?", wollte sie wissen, aber wahrscheinlich würde der Gugut, der, wie es aussah, eine ganz andere Sprache ursprünglich sprach, den Namen in für Tristana keinen bekannten Wortlaut bringen.

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Re: Die Stadt
Land heißen Moy. Moy kleines Land gehören zu Enyadu. Zu den Worten sandte das Gugut auch Bilder, wie es seine Heimat in Erinnerung hatte. Die Farben waren eher blass, doch Bewegungen waren sehr deutlich. Das Klima schien ungefähr dem in Talan zu entsprechen. Allerdings wuchsen dort auch Blumen, wie sie in Talan nirgednwo zu finden waren. Das Heimat! erklärte das Shattenwesen stolz und musterte die stabile und die instabile Frau vor sich.
Re: Die Stadt
Tristana neigte leicht den Kopf, als die Bilder ihren Geist durchliefen.
"Von so einem Land habe ich ja noch nie etwas gehört. Aber es sieht aus da, wie hier in Talan. Hast du dir deshalb eine neue Heimat hier geschaffen?"
In der Tat war das eine sehr wahrscheinliche Möglichkeit. Allerdings war ihr nicht ganz klar, wie der Gugut hierhergelangt war. War er freiwillig von seinem Zuhause weggezogen? Oder war es ein eher unglücklicher Zufall, dass er nun hier lebte? Die Fragen wurden nicht weniger und zu allem Überfluss stand Kyvalia da und bedeutete ihr, sich langsam von dem kleinem Schatten loszureißen. Doch jenes Wesen war einfach faszinierend und zudem ihr völlig neuartig und unbekannt. Es lag irgendwie in Tristanas Natur, alles Wissen zu wollen, immer mehr wissen zu wollen. Doch konnte sie denn je genug bekommen? Wissen schien es unendlich viel zu geben, doch eigentlich war ihr Ziel nicht das Allwissen. Sie wollte eigentlich nur in erfahrung bringen, woher sie kam, wer ihre Eltern waren, und warum sie so war, wie sie jetzt ist.
"Von so einem Land habe ich ja noch nie etwas gehört. Aber es sieht aus da, wie hier in Talan. Hast du dir deshalb eine neue Heimat hier geschaffen?"
In der Tat war das eine sehr wahrscheinliche Möglichkeit. Allerdings war ihr nicht ganz klar, wie der Gugut hierhergelangt war. War er freiwillig von seinem Zuhause weggezogen? Oder war es ein eher unglücklicher Zufall, dass er nun hier lebte? Die Fragen wurden nicht weniger und zu allem Überfluss stand Kyvalia da und bedeutete ihr, sich langsam von dem kleinem Schatten loszureißen. Doch jenes Wesen war einfach faszinierend und zudem ihr völlig neuartig und unbekannt. Es lag irgendwie in Tristanas Natur, alles Wissen zu wollen, immer mehr wissen zu wollen. Doch konnte sie denn je genug bekommen? Wissen schien es unendlich viel zu geben, doch eigentlich war ihr Ziel nicht das Allwissen. Sie wollte eigentlich nur in erfahrung bringen, woher sie kam, wer ihre Eltern waren, und warum sie so war, wie sie jetzt ist.

Tristana- Anzahl der Beiträge: 36
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Re: Die Stadt
Wollen lieber zurück, aber Händler böse geworden. Darum ich können nicht mit ihm zurück reisen. Der Gugut klang traurig, denn das war er ja auch. Seine Heimat lag weit fort und er wusste nicht, wie er dorthin zurück kommen sollte. Doch war er hier so alleine, dass er unbedingt zurück wollte.
Können du mir helfen? fragte er aus einer kleinen Hoffnung heraus. Dieses Menschlein klang doch ganz so, als hätte es Ahnung. Oder vielleicht konnte das instabile Menschlein helfen... Abwartend legte er den Kopf schief und merkte dabei gar nicht, dass er langsam wieder blasser wurde.
Können du mir helfen? fragte er aus einer kleinen Hoffnung heraus. Dieses Menschlein klang doch ganz so, als hätte es Ahnung. Oder vielleicht konnte das instabile Menschlein helfen... Abwartend legte er den Kopf schief und merkte dabei gar nicht, dass er langsam wieder blasser wurde.
Re: Die Stadt
"Ich?", rief Tristana überrascht. "Aber, wie soll ich dir denn helfen? Ich weiß ja nicht einmal, wo dein Land liegt!" Sie überlegte. Bisher hatte noch nie jemand, oder im Fall des Guguts, etwas von ihr Hilfe verlangt. Das lag aber auch daran, dass sie selbst so aussah, als ob sie Hilfe benötigte. Dann fiel ihr noch etwas anderes auf. Konnte es denn sein, dass das Wesen da vor ihr etwa bereit war, ihr zu vertrauen? War es etwa bereit, eine Art 'Freundschaft' mit ihr einzugehen? Das hatte sie bei der ganzen Sache noch nicht bedacht, doch jetzt, wo es ihr in den Sinn kam, klammerte sie sich geradezu an diesen Gedanken. Kyvalia indess seufzte.
Das sieht wohl wieder ganz so aus, als ob mir keine Wahl bleibt. Mal abgesehen davon, dass du wiedereinmal einer Narretei verfallen zu sein scheinst, hast du schonmal daran gedacht, dass wir, ja, du und ich, bald gar nicht mehr hier sein werden? Du erinnerst dich doch noch daran, dass wir eine Sonderausbildung auf den Eisinseln erhalten?
Ich weiß! Aber wir können doch diesen armen Kerl auch nicht einfach im Stich lassen! Er ist die ganze Zeit allein und niemand hört ihm zu. Was soll er denn tun? Hier verrotten?
Tristana merkte, wie sich leichte Kopfschmerzen in ihr ausbreiteten. So war es ja immer, wenn sie mit Kyvalia eine Meinungsverschiedenheit hatte. Doch sie hatte nicht vor, nachzugeben. Im Gegenteil. Sie würde Nachforschungen anstellen und dem Gugut helfen. Sie war die Einzige, der er im Moment vertraute. Sie nickte also.
"Also gut! Ich werde sehen, ob ich dir nicht vielleicht helfen kann. Doch zuerst muss ich in die Akademie und Nachforschungen über deine Heimat anstellen. Ich glaube, ich kann dich nicht mitnehmen. Wo kann ich dich finden, wenn ich mit dir sprechen will?"
Das sieht wohl wieder ganz so aus, als ob mir keine Wahl bleibt. Mal abgesehen davon, dass du wiedereinmal einer Narretei verfallen zu sein scheinst, hast du schonmal daran gedacht, dass wir, ja, du und ich, bald gar nicht mehr hier sein werden? Du erinnerst dich doch noch daran, dass wir eine Sonderausbildung auf den Eisinseln erhalten?
Ich weiß! Aber wir können doch diesen armen Kerl auch nicht einfach im Stich lassen! Er ist die ganze Zeit allein und niemand hört ihm zu. Was soll er denn tun? Hier verrotten?
Tristana merkte, wie sich leichte Kopfschmerzen in ihr ausbreiteten. So war es ja immer, wenn sie mit Kyvalia eine Meinungsverschiedenheit hatte. Doch sie hatte nicht vor, nachzugeben. Im Gegenteil. Sie würde Nachforschungen anstellen und dem Gugut helfen. Sie war die Einzige, der er im Moment vertraute. Sie nickte also.
"Also gut! Ich werde sehen, ob ich dir nicht vielleicht helfen kann. Doch zuerst muss ich in die Akademie und Nachforschungen über deine Heimat anstellen. Ich glaube, ich kann dich nicht mitnehmen. Wo kann ich dich finden, wenn ich mit dir sprechen will?"

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Re: Die Stadt
Der Gugut hüpfte vor Freude und zuckte mit den Ohren. Ich mitkommen, keiner merken, da Gugut unsichtig. - Du mein Land sicher finden!
Auf einmal klang der Gugut hoffnungsvoll und erfreut. Er schien davon überzeugt, dass Tristana ihm würde helfen können. Vielleicht könnte er so wirlich nach hause zurück kommen!
Er kam näher und rannte einmal um Traistana herum.
Warum das andere du so ungeduldig? wollte der Gugut wissen. Er meinte Kyvalia, die er anscheinend irgendwie wahrnehmen konnte.
Auf einmal klang der Gugut hoffnungsvoll und erfreut. Er schien davon überzeugt, dass Tristana ihm würde helfen können. Vielleicht könnte er so wirlich nach hause zurück kommen!
Er kam näher und rannte einmal um Traistana herum.
Warum das andere du so ungeduldig? wollte der Gugut wissen. Er meinte Kyvalia, die er anscheinend irgendwie wahrnehmen konnte.
Re: Die Stadt
Tristana war sich nicht sicher. Sie wollte auf keinen Fall, dass irgendjemand den Gugut entdeckte. Er selbst aber meinte, unsichtbar werden zu können, was die Lage natürlich entspannte. Sie freute sich, einen richtigen Freund gefunden zu haben. Doch der letzte Gedanke des kleinen Wesens beunruhigte sie.
"Was meinst du damit? Hier bin doch nur ich", sagte sie. Kyvalia war inzwischen wieder verschwunden und mit Tristanas Geist verschmolzen. Ein Gedanke schoss ihr durch den Kopf. Hatte der Gugut etwa... Nein. Das konnte definitiv nicht sein. Bisher hatte noch niemand, nicht einmal die Magier an der Akademie, Kyvalia wahrnehmen können! Oder konnte es etwa dieser Gugut? Was war er nur für ein sonderbares Wesen?
"Was meinst du damit? Hier bin doch nur ich", sagte sie. Kyvalia war inzwischen wieder verschwunden und mit Tristanas Geist verschmolzen. Ein Gedanke schoss ihr durch den Kopf. Hatte der Gugut etwa... Nein. Das konnte definitiv nicht sein. Bisher hatte noch niemand, nicht einmal die Magier an der Akademie, Kyvalia wahrnehmen können! Oder konnte es etwa dieser Gugut? Was war er nur für ein sonderbares Wesen?

Tristana- Anzahl der Beiträge: 36
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Re: Die Stadt
Der Gugut legte den Kopf schief. Da zwei Du! erklärte er bestimmt. Damit schien die Sache für ihn erstmal erledigt denn er hüpfte noch etwas herum und setzte sich dann, Tristana gegenüber. Wohin gehen jetzt? wollte er dann wissen. Bücher sehen? Oder Salafen? Kritisch lauschte er seinen eigenen Worten und bei dem Wort 'Salafen' war er sich so gar nicht sicher.
Gern hätte er mal laut zu jemandem gesprochen, aber das konnten Gugut mal nun nicht. Es war ja schon erstaunlich, dass die Schattenwesen sich überhaupt mit anderen verständigen konnten. In ihrer Heimat jedoch hielten sie sich meistens versteckt und kommunizierten seltenst mit den dortigen Menschen.
Gern hätte er mal laut zu jemandem gesprochen, aber das konnten Gugut mal nun nicht. Es war ja schon erstaunlich, dass die Schattenwesen sich überhaupt mit anderen verständigen konnten. In ihrer Heimat jedoch hielten sie sich meistens versteckt und kommunizierten seltenst mit den dortigen Menschen.
Re: Die Stadt
Tristana ließ es dabei bewenden. Ein herzhaftes gähnen entrang sich ihr und sie stellte fest, dass ihr nicht mehr viel Zeit blieb, bis die Sonne aufging.
"Mit den Büchern werde ich mich später am Tage befassen. Ersteinmal werde ich jetzt schlafen gehen." Ja, eine Mütze voll Schlaf könnte sie jetzt gut gebrauchen. Am Tage, während die Sonne schien, war ihr immer furchtbar warm, sie... nun ja, sie schwitzte nicht, aber sie triefte dann vor Wasser, da die Eisschicht auf ihrer Haut langsam schmolz und konnte sich immer schlechter konzentrieren, weil die ihr innewohnende Magie ihren Körper zwang, Eis zu bilden und das wiederum kostete Kraft. Ihre Lehrer hatten das erkannt und ihr eingeräumt, den Tag zu schlafen und dann am späten Nachmittag bis in den Abend hinein sie zu unterrichten. Das war ihr nur recht, denn so konnte sie, während die schädliche Sonne ihr Bahn am Himmel drehte, in kühleren Gegenden der Akademie ein wenig schlaf finden. Aber auch das war manchmal schwer, denn ab und zu kamen spitzbübische Lehrlinge auf die ruhmreiche Idee, den 'Sonderling' oder 'Eiszapfen', wie sie sie liebvoll nannten, mit ihren neusten Scherzen zu wecken. Ihr war es zwar egal, aber in gewisser Hinsicht war es ihrer Konzentration auch nicht im wesentlichen förderlich, wenn sie keinen Schlaf fand.
Schließlich stand sie wieder auf. "Komm, folge mir! Ich zeige dir, wo ich wohne."
"Mit den Büchern werde ich mich später am Tage befassen. Ersteinmal werde ich jetzt schlafen gehen." Ja, eine Mütze voll Schlaf könnte sie jetzt gut gebrauchen. Am Tage, während die Sonne schien, war ihr immer furchtbar warm, sie... nun ja, sie schwitzte nicht, aber sie triefte dann vor Wasser, da die Eisschicht auf ihrer Haut langsam schmolz und konnte sich immer schlechter konzentrieren, weil die ihr innewohnende Magie ihren Körper zwang, Eis zu bilden und das wiederum kostete Kraft. Ihre Lehrer hatten das erkannt und ihr eingeräumt, den Tag zu schlafen und dann am späten Nachmittag bis in den Abend hinein sie zu unterrichten. Das war ihr nur recht, denn so konnte sie, während die schädliche Sonne ihr Bahn am Himmel drehte, in kühleren Gegenden der Akademie ein wenig schlaf finden. Aber auch das war manchmal schwer, denn ab und zu kamen spitzbübische Lehrlinge auf die ruhmreiche Idee, den 'Sonderling' oder 'Eiszapfen', wie sie sie liebvoll nannten, mit ihren neusten Scherzen zu wecken. Ihr war es zwar egal, aber in gewisser Hinsicht war es ihrer Konzentration auch nicht im wesentlichen förderlich, wenn sie keinen Schlaf fand.
Schließlich stand sie wieder auf. "Komm, folge mir! Ich zeige dir, wo ich wohne."

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Re: Die Stadt
Der Gugut stand auf und es war kaum mehr als ein grauer Schleier, der nun Tristana folgte. Er hatte keine neuerliche Magie aufgenommen und daher immer blasser und unsichtbarer geworden. Er musste große Sprünge machen um mit der Frau schritt zu halten. Nun, er hätte auch schweben können, aber er machte gerne große Sprünge.
Wohin genau wir nun gehen? wollte er wissen. Dabei wurde er beinahe gänzlich undurchsichtig, da er dazu Magie gebrauchte. In dem nun herrschenden Dämmerlicht war er fast gar nicht mehr zu erkennen und wenn man nicht darauf achtete, würde man das Wesen vermutlich schlicht übersehen oder für einen Schatten hatlen, was es ja irgendwie auch war.
Wohin genau wir nun gehen? wollte er wissen. Dabei wurde er beinahe gänzlich undurchsichtig, da er dazu Magie gebrauchte. In dem nun herrschenden Dämmerlicht war er fast gar nicht mehr zu erkennen und wenn man nicht darauf achtete, würde man das Wesen vermutlich schlicht übersehen oder für einen Schatten hatlen, was es ja irgendwie auch war.
Re: Die Stadt
Tristana wunderte sich über die seltsamen Erscheinungen des Gugut. Für sie war er... oder es, immer noch ein Mysterium. Abgesehen davon wusste sie von keinem vergleichbarem Wesen. Nebenbei war es ihr noch nicht klar geworden, warum das Wesen gerade ihr erschienen war, warum sie dafür auserwählt wurde, ihm zu helfen. Steckte hinter alledem überhaupt irgendeine Logik. Nunja, im Philosophieren war sie ja schon immer nicht die hellste gewesen, da sie auch zumeist mit den Fragesetellungen, die keine wirkliche, oder teilweise wahre Antwort verlangten - es war ja schlichtweg auch kaum möglich, die Wahrheit zu kennen - nicht zurecht kam. Aber sie hatte ja auch gar nicht über derartiges nachdenken wollen.
"Wir gehen jetzt in den Teil der Akademie, in denen die Schüler und Studenten untergebracht sind. Wir nennen sie Wohngebäude, von denen eines den Jungen und das andere den Mädchen zugänglich ist. Mein Zimmer befindet sich ganz unten, gewissermaßen im Keller des Mädchenwohngebäudes, da es mir in den oberen Stockwerken, wo die Sonne scheint, meistens zu warm ist."
Die Akademie kam bereits in Sicht. Am Horizont waren bereits rote Schlieren, die Vorboten des sich ankündigenden neuen Tages zu sehen. Tristana würde sich beeilen müssen, denn sie hatte nicht vor, noch länger außerhalb der Akademie zu verweilen. Zügig durchschritt sie den Verwaltungsbezirk und ging auf direktem Wege auf die Wohngebäude im hinteren Teil der Akademie zu. Die Anderen schliefen zu dieser Zeit wohl alle noch, es würde also ziemlich ruhig im Gebäude sein, sodass man den Gugut und sie nicht bemerken würde.
"Wir gehen jetzt in den Teil der Akademie, in denen die Schüler und Studenten untergebracht sind. Wir nennen sie Wohngebäude, von denen eines den Jungen und das andere den Mädchen zugänglich ist. Mein Zimmer befindet sich ganz unten, gewissermaßen im Keller des Mädchenwohngebäudes, da es mir in den oberen Stockwerken, wo die Sonne scheint, meistens zu warm ist."
Die Akademie kam bereits in Sicht. Am Horizont waren bereits rote Schlieren, die Vorboten des sich ankündigenden neuen Tages zu sehen. Tristana würde sich beeilen müssen, denn sie hatte nicht vor, noch länger außerhalb der Akademie zu verweilen. Zügig durchschritt sie den Verwaltungsbezirk und ging auf direktem Wege auf die Wohngebäude im hinteren Teil der Akademie zu. Die Anderen schliefen zu dieser Zeit wohl alle noch, es würde also ziemlich ruhig im Gebäude sein, sodass man den Gugut und sie nicht bemerken würde.

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